Es vergeht kaum ein Tag, an dem Profitänzerinnen und -tänzer nicht gefragt werden, wie oft, wie viel und vor allem was man eigentlich trainieren muss, um so gut zu tanzen. Hier eine Übersicht über eine typische Trainingswoche von Andreas und Alexandra:

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Ausdauertraining

Freies Tanztraining

Finaltraining

Trainerstunde

Gruppentraining

Freies Tanztraining

Supervised Practice

Freies Tanztraining Freies Tanztraining Krafttraining


Ausdauertraining und Krafttraining
erledigen Andreas Hörmann und Alexandra Scheriau getrennt voneinander. Beide gehen gerne laufen und versuchen durch ständiges Steigern ihrer Laufgeschwindigkeit, ihre Grundausdauer zu vergrößern. Da ein Tanzturnier von der Belastung aber eher vergleichbar ist mit einer Reihe von Sprints, versuchen die Andy und Alex Sprints über kurze Distanzen in ihr Training einzubauen. 

Freies Tanztraining
 findet fast jeden Tag statt. Das Tanzpaar verabredet sich zu einem bestimmten Zeitpunkt und nach einem gründlichen Warum-Up werden die verschiedenen Choreographien bearbeitet, verfeinert und verbessert. Einzelne Passagen werden gefilmt, verändert, wieder gefilmt und schließlich festgelegt und geübt, geübt, geübt. Mal mit Musik, mal ohne, mal in Slowmotion un mal in Normalgeschwindigkeit. 

Finaltraining ist ein wichtiger Bestandteil des Tanztrainings. Während im freien Training oft langsam und ohne Musik geübt wird, geht es beim Finaltraining einzig und allein um Durchtanzen. Egal, ob Fehler passieren, es wird weitergetanzt. Werden alle fünf Tänze einer Disziplin ohne Pause nacheinander gespielt, ist Finaltraining auch ein tolles Ausdauertraining. 

Im Schnitt nehmen Andreas und Alexandra eine Trainerstunde pro Woche bei wechselnden Trainern aus dem In- und Ausland. 

Im Gruppentraining werden meistens Basisbewegungen wiederholt. Ähnlich wie beim Ballett, wo auch die besten Tänzerinnen und Tänzer der Welt jedes Training mit einfachen Übungen an der Ballettstange beginnen, hören auch TurniertänzerInnen nie auf, ihre Basics zu trainieren. 

Supervised Practice ist das Event, zu dem Paare aller Leistung- und Altersstufen zusammenkommen. Jeder Tanz wird drei- oder viermal gespielt und man tanzt und tanzt und tanzt - bis man nicht mehr stehen kann und nach einer Cooldown-Phase auf allen Vieren aus dem Tanzsaal kriecht.

Andreas und Alexandra - Eine typische Trainingswoche. Cartoon: Work out and talk about it